Vier Entwicklungen, die mich glücklich machen

Erstmal das Positive sehen

Heute möchte ich euch in meinem ersten Post hier auf meinem neuen Blog einen kleinen Einblick in meine derzeitige Gedankenwelt geben.

Für mich war klar, ich möchte hier mit etwas Positivem starten. Von Jetzt Nach Grün soll auch kein Blog sein, auf dem nur gemeckert wird. Es passieren ja auch absolut nicht nur blöde Dinge auf dieser Welt. Daher beschränke ich mich heute auf vier Entwicklungen, die mich glücklich machen, da ich finde, dass sie unsere Welt ein bisschen besser, grüner machen. 

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1. Selbstständigkeit wird immer selbstverständlicher

Ich bin ein großer Fan von Selbstständigkeit. Wenn es jemand schafft, seine Leidenschaft in die Praxis umzusetzen finde ich das immer sehr bewundernswert.

Die Zahl der Selbstständigen ist in den letzten 10 Jahren um fast 50% gestiegen.
Quelle: Statista.

Für mich bedeutet das: Mehr Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit. Oft überzeugen sogenannte Start-Ups mit neuen Ideen, Innovationen und Herangehensweisen. Frischer Wind ist immer gut und bringt die gesamte Wirtschaft voran.

(Natürlich gibt es auch Fälle, in denen das Vorhaben scheitert. Dann dominieren oft Frust und Existenzängste. Insgesamt finde ich den Start-Up Trend in Deutschland aber etwas sehr Positives!)

2. Selbstliebe, Achtsamkeit und inneres Gleichgewicht bekommen immer mehr Aufmerksamkeit

Ich weiß natürlich nicht, ob es nur mir so geht, aber ich lese seit einiger Zeit überall die Begriffe Selbstliebe und Achtsamkeit. Als ich vor etwa einem halben Jahr die Podcasts von Laura Malina Seiler für mich entdeckt habe, war ich überrascht, was es bereits für ein riesiges Angebot an Büchern, Podcasts, Blogs und Co. gab. Ich merke schon jetzt, wie positiv sich meine Denkweise und mein Selbstbild verändert haben, seitdem ich mich mit “Mindful Empowerment”, wie Laura es nennt, beschäftige.

Gerade in unserer heutigen Gesellschaft, in der Stress, Negativität, Überstunden und Unsicherheit keine Fremdwörter, sondern für die meisten tägliche Wegbegleiter sind, freut es mich einfach, dass dieser Trend so langsam ins Rollen kommt. Ich kenne so viele Menschen, denen es gut tun würde, sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse mal stärker wahrzunehmen. Anzufangen, sich selbst für das zu schätzen, was sie sind und aufzuhören, sich mit anderen zu vergleichen oder deren Erwartungen entsprechen zu wollen. Mich natürlich nicht ganz ausgeschlossen.

 

3. Den Plastikinseln in unserem Ozean wird der Kampf angesagt

Zumindest haben viele begriffen, dass dieser Krieg noch vor uns liegt: Mensch vs. Plastik. Planet vs. Müll. Die traurigen Bilder und Videos von Meeresbewohnern, die durch unseren Müll leiden oder sogar sterben kann man immer häufiger im Internet verfolgen. Kann heißt, wenn man denn hinsieht. Aber ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass viele Menschen ein Bewusstsein dafür entwickelt haben.

Sei es, dass man als Verbraucher beim Einkauf darauf achtet, weniger Abgepacktes zu kaufen. Mittlerweile gibt es ja ganze Supermärkte, in denen man unverpackte Lebensmittel kaufen und direkt in mitgebrachte Beutel oder Gläser füllen kann. Auch, dass Frankreichs Regierung ein Gesetz erlassen hat, das ab 2020 Plastikbecher und -geschirr verbietet zeigt, dass man, wenn auch längst nicht überall, das Problem und die möglichen Folgen erkannt hat. Es gibt so viele Alternativen zu Plastikflaschen, Plastikstrohhalmen, Frischhaltefolie und Co., dass es oft schon reicht, etwas bewusster durch den Tag zu gehen, um viele Plastikfallen zu vermeiden. Trends wie plogging (“Jogging” + “Plocka”, schwedisch für Aufräumen) sind tolle Beispiele für einfache Maßnahmen, die jeder einzelne ergreifen kann, um unsere Umwelt etwas zurückzugeben.

 

4. Bezieher von Billigfleisch werden öffentlich gerügt

Eine Sache, die ich immer weniger verstehen kann, ist der Konsum von Billigfleisch. Natürlich kann sich nicht jeder regelmäßig das verhältnismäßig teure Stück Fleisch vom Metzger leisten. Es gibt allerdings genügend Menschen, die das könnten, denen es aber schlichtweg egal ist, wo das Fleisch herkommt. Tierwohl hin oder her, auch die Hormon- und Antibiotikabelastung bei vielen der Billigprodukten spricht nicht gerade für den Konsum.

Ende 2017 brach ein regelrechter Shitstorm über Lidl herein. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace deckte Missstände bei den Fleischlieferanten der Discounterkette auf und ergriff einige sehr drastische Maßnahmen, um die Kunden der Supermärkte vom Kauf des billigen Fleischs abzuschrecken. Die Aktion hat gezeigt: Auch Discounter kommen nicht so einfach mit solchen unethischen Entscheidungen davon. Es wurde viel Aufmerksamkeit erregt, die hoffentlich bei vielen der Discounterkunden angekommen ist, und sie an ihre Macht als Verbraucher erinnert hat. Natürlich ist Fleisch im Supermarkt generell in den meisten Fällen fragwürdiger Herkunft, aber ich finde, dass die Aktion trotzdem ein Zeichen gesetzt hat. Unter meinen eigenen Freunden und Bekannten beobachte ich auch eine steigende Tendenz zu qualitativ hochwertigen anstatt günstigen Produkten und generell zu bewussterem Fleischkonsum. Und da es ziemlich unrealistisch ist, dass die gesamte Weltbevölkerung noch zu Vegetariern wird, ist das doch schon eine sehr positive Entwicklung!

 

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